Geschichte des Vereins

Seit wann wird in Haßloch geschossen?

Seit wann wird in Haßloch geschossen? Das genaue Datum lässt sich nicht mehr feststellen, aber zur Erhöhung einer Festlichkeit gehörte früher schon das Schießen. Auf jeden Fall wird seit Jahrhunderten geschossen, besonders am Geburts- und Namensfest des Regenten und am Fronleichnamsfest aus den sogenannten Katzenköpfen, den Böllern. Geschossen wurde aber auch, und zwar ohne polizeiliche Erlaubnis, in der Silvesternacht, zum Kirchgang, zur Hochzeit, zur Kindtaufe, zur Friedensfeier und beim Richtfest eines Hauses. Um damals einen Kanonenschuss zu markieren, lud man die Büchse eines Wagenrades voll mit Pulver und schoss sie ab.

Dass geschossen wurde, zeigt nicht nur der Name Schießmauer, der alten Schießstätte, es lässt sich auch durch Dokumente belegen („Beiträge zur Geschichte der Pflege Haßloch“ – Oberlehrer Gottlieb Wenz – Seite 203, „Haßlocher Chronik“ – Erwin Thiel – Seite 43 und 77, „Beiträge zur Geschichte von Haßloch – Von den Anfängen bis 1850“ – Dr. Hanns Hubach – Seite 155 bis 157).

Der Schießplatz lag auf den Grundstücken zwischen der Ohliggasse und der Kirchgasse in der Nähe der heutigen Straße „Schießmauer“. Der Name Schießmauer bedeutet Kugelfang und zeugt von frühen Schützenaktivitäten. 1587 ließ Kurfürst Johann Casimir hier eine Mauer für bessere Übungsmöglichkeiten der Schützen errichten. Geschossen wurde mit der Armbrust und mit Büchsen.

1875 oder vielleicht schon einige Jahre früher gab es bereits einen Kriegerverein. Am 15. Mai 1875 veranstaltete dieser das Fest seiner Fahnenweihe, wie der „Chronik“ von Philipp Rothaug zu entnehmen ist. Es soll eines der schönsten Feste gewesen sein, die Haßloch je erlebt hat. Das zweite bayrische Pionierbatallion aus Speyer gab der Veranstaltung den musikalischen Rahmen.

Im Festzug marschierten die Veteranen aus dem Krieg 1870/71 und die noch zwei lebenden Veteranen, Gottlieb Litzel und Johann Georg Pister, die unter Napoleon dem Ersten dessen Kriege mitgemacht hatten, sowie die Gewehrsection des einheimischen Kriegervereins. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Verein den Schießsport ausübte oder zumindest auslöste.

Am 2. März 1895 wurde eine Kampfgenossenschaft als Verein gegründet. Es handelt sich dabei ebenfalls um einen Kriegerverein aus Veteranen des Krieges 1870/71 und Reservisten. In einem Schreiben an das Bürgermeisteramt vom 11. April 1895 teilte der Vorsitzende Heinrich Raquet der Verwaltung die Zusammensetzung der Vorstandschaft mit. Sie bestand aus den Herren Heinrich Raquet, Friedrich Diehl, Heinrich Kaltenbach, Conrad Berrsche, Georg Dietz, Daniel Himmighöfer, Wilhelm Dambach, Heinrich Hartmann, Jacob Hochschild, Georg Mehr und Jacob Postel. Von den Mitgliedern dieses Vereins wurde auch der Schießsport gepflegt.

Auf Grund von Nachforschungen im Gemeindearchiv Haßloch und in der Landesbibliothek in Speyer stieß man auf Veröffentlichungen, wie Zeitungsberichten aus der „Haßlocher Zeitung“ in Form einer Satzung der „Schützengesellschaft Tell“ aus dem Jahre 1903, unterzeichnet von Valentin Lorch (erster Schützenmeister), Jakob Kern (zweiter Schützenmeister), Jakob Riedel (Kassier), Johs. R. (Schriftführer) und Jakob Stuhlfauth (Beisitzer).

Aus Anzeigen und Berichten ist zu ersehen, dass die „Schützengesellschaft Tell“ bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges im Jahre 1914 sehr aktiv und rege war. So ist unter anderem zu lesen, dass diese zehn Jahre später, am Sonntag, dem 24. Januar 1913, in der Gastwirtschaft „Zum bayrischen Hof“ bei Fritz Deege ihre Haupt- und Generalversammlung mit Neuwahlen abhielt. Zum ersten Schützenmeister wurde dort Jakob Kiefer gewählt, zum zweiten Schützenmeister Jakob Brauner, Adam Weinerth (Kassier), Ludwig Weber (erster Schriftführer), Jakob Müller (zweiter Schriftführer). Als Beisitzer fungierten Heinrich Berrsche, Georg Haas und Jakob Schmitt. Heinrich Berrsche und Georg Schmitt wurden Kassenrevisoren. Fritz Deege erster Schießleiter, Jakob Schmitt zweiter Schießleiter, Heinrich Berrsche dritter Schießleiter. Heinrich Berrsche Materialverwalter und Philipp Diehl Vereinsdiener.

Nach eingehenden Recherchen konnten Verwandte der aufgeführten Personen (hauptsächlich die Enkel) über die „Schützengesellschaft Tell“ keine konkreten Hinweise auf die Vereinstätigkeiten ihrer Vorfahren mehr geben.

Die Schützengesellschaft feierte in dieser Zeit Waldfeste und veranstaltete Preisschießen. Auch auf kulturellem Gebiet war der Verein sehr rührig, wie Zeitungsanzeigen aus dem Jahre 1913 belegen.

Ehrenscheibe und Broncemedaille der „Gesellschaft Tell“ von einem Preisschießen am 12. 11.1911.

Im Dezember 1915 gab der damalige Bürgermeister Jakob Mischon in einem Zeitungsaufruf bekannt, dass der Kommandeur der dritten Division verboten hatte, Pulver, Feuerwerkskörper und Sprengstoffe für das Neujahrsschießen zu verkaufen. Wer das bestehende Verbot übertritt oder zur Übertretung desselben auffordere oder anreize, könne gemäß Artikel vier Ziffer zwei des Gesetzes über den Kriegszustand mit Gefängnis bis zu einem halben Jahr bestraft werden. Inwieweit dies die Aktivitäten der Schützengesellschaft betraf, konnte nicht mehr festgestellt werden.

Im Jahre 1930/1931 wurde an der Meckenheimer Chaussee hinter dem Bierkeller und der Ziegelei Kling von den Mitgliedern der Kampfgenossenschaft in ehrenamtlicher Tätigkeit ein Schießstand erbaut. Dies war nach Abzug der französischen Besatzungsmacht, die das Schießen mit scharfer Munition verboten hatte, Mitte des Jahres 1930 möglich geworden. Eine von der Ziegelei Kling in der Gewanne Glockenstein ausgebaggerte Lehmgrube bot sich für dieses Vorhaben geradezu an. Eine einfache Schießhalle mit Schießpritschen wurde damals erstellt. Mit Kleinkalibergewehren wurde auf Schießscheiben geschossen.

Eine im Jahre 1933 auf dem Schießplatz an der Meckenheimer Chaussee aufgestellte Gedenktafel der Kampfgenossenschaft für ihre gefallenen Kameraden.

Auch die Schützenabteilung des Turnvereins schoss auf dieser Anlage. Vermutlich gehörte die Kampfgenossenschaft dem Kyffhäuserbund an, einer Dachorganisation von Kriegervereinen, die unter dem Namen Deutscher Kriegerbund gegründet, 1910 in Deutschen Reichskriegerbund umbenannt wurde. Die Kampfgenossenschaft löste sich Mitte der dreißiger Jahre, als sie der NSDAP angegliedert werden sollte, auf.

Während des Dritten Reiches schossen hier nicht nur die SA, sondern auch die Hitlerjugend und ab 1944 das Jungvolk. Aus dieser Zeit konnte nur ein Hinweis gefunden werden. In der NSZ-Westmark, Ausgabe Neustadt, vom Freitag, den 27. August 1943, steht unter Haßloch ein Hinweis, „Achtung Schießübung. Am 28. August wird auf dem Schießplatz in Haßloch geschossen“. Nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg verfiel wegen des Schießverbots der Militärregierung der Schießstand mehr und mehr. In den sechziger Jahren errichtete die Gemeindeverwaltung auf dem Gelände für einige Jahre eine Mülldeponie.

Die Wiederaufnahme des Schießsports nach dem Krieg

Die Wiederaufnahme einer „alten Schützentradition“ war im Großdorf Haßloch nicht gegeben, da die vor und während des Krieges bestehenden Vereinigungen als „kriegerisch“ angesehen wurden und ein Anschluss an die noch im Mittelalter bestehende „Bürgerliche Schützengilde“ nicht mehr zu finden war. Die Hauptinitiatoren zur Bildung eines neuen Schützenclubs waren vor etwa fünfzig Jahren Ehrenfried Deutsch, Willi Hoffmann, Karl Sohl und Adrian Wenz. Zunächst trafen sie sich regelmäßig im Hausgarten von Karl Rothaug in der Himmelsgasse, um mit Spatzenflinten ihre Schießkunst auf Schießscheiben zu üben.

Schon bald hatten sie mehr Zulauf und jeder versuchte, einen Freund für den damals noch „wilden Schießsport“ zu gewinnen. So blieb es nicht aus, dass der Wunsch wach wurde, einen Schützenverein zu gründen. Die eigentliche Triebfeder hierbei war Karl Sohl, der diese Ideen auch zu Ludwig Bauer brachte, dem früheren Oberturnwart des Turnvereins Haßloch. Bauer hatte dafür ein offenes Ohr, war er doch schon seit 1930 dem Schießsport verbunden gewesen, der damals eine Abteilung des Turnvereins war und in Konkurrenz zur Kampfgenossenschaft schoss.

Am 21. November 1953, acht Jahre nach dem unseligen Krieg und in einer Zeit, in der die Menschen erst wieder begannen, ihre Freiheit zu nutzen und ihre Freiheit zu begreifen, fanden sich nach vielen vorbereitenden Gesprächen in der Gaststätte „Zum Ratskeller“ fünfzehn Männer (Hans Bauer, Ludwig Bauer, Julius Dennhardt, Ehrenfried Deutsch, Willi Hoffmann, Manfred Kissel, Kurt Leicher, Philipp Lindenschmitt, Karl Rothaug, Hans Scheurer, Jakob Scheurer, Kurt Scheurer, Karl Sohl, Hans Stuhlfauth und Adrian Wenz) aus verschiedenen Altersschichten zusammen, um bei der Gründungsversammlung das Fundament für einen neuen Verein zu legen. Erster Vorsitzender wurde Ludwig Bauer, Karl Sohl übernahm das Amt des Sportleiters. In dieser Versammlung wurde auch einstimmig beschlossen, dem Verein den Namen „Schützenclub Haßloch“ zu geben. Bauer betonte besonders, dass Schießen keine Vorschulung für das „Militär“ sein soll, sondern eine Sportart wie jede andere.

Bei der Jahreshauptversammlung am 15. Januar 1954 wurde bereits eine Satzung ausgearbeitet. Der Anfang war kein Zuckerschlecken, wurden doch die Schützenclubmitglieder zum Teil noch verspottet und als Säbelrassler hingestellt. Die Sportler ließen sich aber nicht entmutigen und begannen ein festes Vereinsgefüge aufzubauen. Die Gründer blieben zum Glück nicht lange allein.

Unter Leitung des Vorstandes begannen die Planungen und der Aufbau des Schießwesens. Schon die ersten Schritte, die der neue Verein unternahm, nämlich die Schaffung einer Schießstätte, brachten in der damaligen Zeit Schwierigkeiten, über die man sich heute kaum noch ein Bild machen kann. Die Schützen haben es trotzdem fertiggebracht, eine lebensfähige Gemeinschaft zu bilden, die um des Schießsports willen vielerlei Opfer brachte und in der Folgezeit noch bringen musste.

Das erste Domizil war im Saal der Weinstube von Hans Löwer in der Langgasse. Dort hatte man am 14. Februar 1954 den Schießbetrieb aufgenommen. Bei der Mitgliederversammlung am 26. Februar 1954 zählte der Club schon 33 Mitglieder. Gleichzeitig schloss sich der junge Verein am 1. März dem Pfälzischen Schützenbund an und ließ sich in das Vereinsregister eintragen.

Die rasch steigende Mitgliederzahl, die zwangsläufig eine Steigerung des Schießbetriebes mit sich brachte, zwang schon bald zur Planung einer größeren Anlage. Auch wurde das Schießen im Weinlokal hinderlich. Der Vorschlag, eine Schießstätte auf dem Gelände der Radrennbahn zu errichten, wurde angenommen und in die Wege geleitet.

Im Juni wurden bereits gebrauchte Backsteine zum Bau einer Schießanlage auf dem vorgesehenen Gelände abgeladen. Es wurde vereinbart, dass die Mitglieder am Sonntagmorgen in freiwilliger Arbeit die Steine putzen und setzen sollten. Im August wurden ein Gesuch und ein Lageplan zur Genehmigung eines Schießgeländes an die Gemeinde eingereicht. Um Unstimmigkeiten mit dem Radsportclub zu vermeiden, sollte der Schützenbereich von der Radrennbahn getrennt sein.

Am 28. November und 5. Dezember trug man das erste Königsschießen mit dreißig Schuss in einer halben Stunde aus. Der „König“ wurde sofort im Anschluss an das Schiessen gekrönt. Erster Schützenkönig war Walter Hartmann. Gleich im Gründungsjahr wurde auch ein Schützenball in der Weinstube Löwer veranstaltet.

Bei der Ordentlichen Hauptversammlung am 19. Januar 1955 hatte der Club schon 63 Mitglieder. Die Spitze der Vorstandschaft wurde wieder gewählt. Bei einer Sitzung am 12. Juli 1955 beschloss man, dass Jugendliche ab fünfzehn Jahren dem Club beitreten können.

Bei der Mitgliederversammlung am 22. Juli 1955 konnte Schützenmeister Ludwig Bauer der Versammlung mitteilen, dass die Gemeinde ihre Zustimmung zum Bau einer Schießanlage östlich der Radrennbahn gegeben hat. Es wurde von den Anwesenden sofortiger Baubeginn beschlossen. Die Arbeiten sollten durch freiwillige Arbeitsleistung der Schützen durchgeführt werden und man legte jedem Mitglied an das Herz, sich rege daran zu beteiligen. Wegen der immer größer werdenden Mitgliederzahl wurde für eine Übergangszeit der Schießstand vom Saal der Weinstube Löwer in den dortigen Hausgarten verlegt und am 23. Juli eingeweiht.

Das Schützenhaus in der Rennbahnstraße

Am 28. August 1955 war es endlich soweit, der Grundstein zum Bau eines Schützenhauses konnte gelegt werden. In dem Protokoll für diesen Tag ist nachzulesen, dass sich am Sonntagmorgen um sieben Uhr verschiedene Schützenbrüder am Baugelände eingefunden hatten. Um neun Uhr konnte die erste Mischung von Beton in das ausgehobene Fundament eingestampft werden. Schon nach zwei Stunden war das Fundament auf Bodenhöhe gewachsen. Um halb elf erschienen die zur Grundsteinlegung geladenen Gäste, unter anderem Landesschießwart Rees aus Oggersheim. Schützenmeister Ludwig Bauer gab in knappen Worten den Sinn und Zweck des zu errichtenden Schützenhauses bekannt. Das Haus möge zu friedlichen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen zum Wohle unseres edlen deutschen Schiesssportes dienen.

Eine Urkunde, auf der neunzehn Namen, die der Mitglieder Philipp Lindenschmitt, Ludwig Bauer, Karl Sohl, Emil Elsässer, Karl Rothaug, Hans Löwer, Heinz Barde, Kurt Scheurer, Jakob Scheurer, Hans Scheurer, Arno Marneth, Ernst Schuster, Alfred Groß, Hans Lützel, Georg Schneider, Heinz Löwer, Bernd Elsässer, des Landesschießwartes Rees und des Pressevertreters der Rheinpfalz, Pfeil, aufgeführt waren, wurde in einer Weinflasche versiegelt und am südlichen Eingang des Schützenhauses unter der Türschwelle einbetoniert.

Nach einem kurzen Umtrunk gingen die Arbeiten weiter, bis kein Material mehr zur Verfügung stand. Ludwig Bauer dankte den Schützenbrüdern für die vorbildliche Leistung und hob besonders den technischen Leiter, Architekt Hans Scheurer, und dessen Bruder Jakob hervor. Bauer hoffte, dass bei den nun anstehenden weiteren Arbeiten auch die übrigen Schützenbrüder ihre Hilfe anbieten würden, damit das begonnene Werk zur Vollendung gebracht werden könne.

In der Mitgliederversammlung am 19. November gab Schützenmeister Ludwig Bauer bekannt, dass der Pachtvertrag mit der Gemeinde Haßloch über die Nutzung der Schießanlage durch den Schützenclub unterzeichnet wurde. Bauer bemängelte, dass nur wenige Mitglieder zum freiwilligen Arbeitseinsatz auf das Baugelände kämen und dann seien es immer wieder dieselben.

Ein Antrag auf Bauzuschuss für den Ausbau einer Wohnung im neuen Schützenhaus wurde an die Gemeindeverwaltung gestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Neubau bereits bis zur ersten Geschossdecke gewachsen.

Da der junge Verein durch den Neubau nicht gerade auf Rosen gebettet und die finanziellen Mittel recht dürftig waren, machte Schützenmeister Ludwig Bauer den Vorschlag, Bausteine zum Preis von fünf Mark drucken zu lassen und zu verkaufen.

Dieser Vorschlag wurde dann rasch in die Tat umgesetzt. Die Bausteine sollten nach fünf Jahren durch Auslosung zurückerstattet werden. In dieser schwierigen Zeit übernahm die Vorstandschaft persönlich eine Bürgschaft gegenüber der Brauerei Silbernagel in Bellheim und brachte dadurch auch ein persönliches Opfer.

Dann war es endlich soweit. Nach langen Bauarbeiten wurde am 9. August 1958 das Schützenhaus mit den dazugehörenden acht Luftgewehrständen mit vielen Ehrengästen feierlich eingeweiht und gleichzeitig der Wirtschaftbetrieb aufgenommen.

Die Festveranstaltung fand in einem aufgestellten Festzelt statt, für die Bürgermeister Emil Schneider die Schirmherrschaft übernahm. Die Sängervereinigung umrahmte die Feierstunde mit Liedvorträgen. Karl Sohl und Ludwig Bauer hielten Festreden. Am nächsten Tag wurde die Luftgewehranlage mit einem Gästeschießen ihrer Bestimmung übergeben. Ein Festabzeichen erinnert an diesen denkwürdigen Tag.

Bereits zum zehnjährigen Jubiläum am 11. August 1963 konnte der Kleinkaliberstand mit vier modernen Scheibenzuganlagen eingeweiht werden.

1974 wurde die automatische Pistolenanlage vollendet.

Da die Luftgewehranlage für die immer größer werdende Aktivenzahl zu klein wurde, entschloss sich die Vorstandschaft, eine neue Luftgewehrbahn zu erstellen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen unter Leitung von Schützenmeister Karl Sohl und des unermüdlichen zweiten Schützenmeisters Werner Theobald wurden schließlich 1976 ein von der Gemeinde bezuschusster Jugendraum und die zwanzig Stände umfassende Schießbahn ihrer Bestimmung übergeben.

Der Sportschützenclub

Im Jahre 1989 wurde der Schützenclub in „Sportschützenclub 1953 Haßloch e.V.“ umbenannt. Drei Jahre später entschloss sich die Vorstandschaft unter Leitung von Oberschützenmeister Herbert Hoffmann und dem zweiten Schützenmeister Werner Theobald die Luftdruckwaffenanlage zu überdachen. Dabei wurde nicht nur eine reine Schießhalle erstellt, das Gebäude kann auch als Mehrzweckhalle genutzt werden. Zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 1993 wurde die Halle von Oberschützenmeister Herbert Hoffmann ihrer Bestimmung übergeben.

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